Kontext
Was ist Osteopathie?
Die Osteopathie beschäftigt
sich mit Bewegung. Nur Körperstrukturen, die sich normal bewegen können,
sind gesund. Verschiedene Teile des Körpers oder Körpersysteme
können sich gegenseitig beeinflussen, was bei der Suche nach der Ursache
von Problemen eine besondere Rolle spielt.
Die Osteopathie verbindet
detaillierte Kenntnisse der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers
mit klinischen Untersuchungsmethoden, um die Beweglichkeit des Bewegungsapparates
und der Organe zu beurteilen und nach der Ursache von Problemen zu forschen.
Osteopathen diagnostizieren
und behandeln Probleme, die durch Verletzungen, Überbelastung oder
Krankheit entstanden sind, und helfen dem Körper, wieder so effizient
wie möglich zu funktionieren.
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Die Geschichte der Osteopathie
Die Osteopathie wurde Ende des
19. Jahrhunderts von Andrew Taylor Still, einem amerikanischen Arzt,
gegründet und entwickelt. Die Suche nach einer Behandlungsweise, die
auf das Verschreiben von Medikamenten verzichtet und die Ursachen erforscht,
anstatt Symptome zu behandeln, führte A.T. Still zu manuellen Techniken,
die er medizinisch begründete und weiterentwickelte. Dieses neue System
der Diagnose und Behandlung nannte er Osteopathie.
Seit Mitte der Zwanziger Jahre wird die Osteopathie in den USA an Universitäten
gelehrt, und ein Osteopath ist einem Arzt gleichgestellt.
In Europa wurde 1917 in London die erste Schule gegründet. Die
Osteopathie wurde als eigener Beruf 1993 in England staatlich anerkannt,
und wird in Verbindung mit Universitäten gelehrt.
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